Wie alles begann – ‘the interview’

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Eigentlich hätte mich alleine der Bewerbungsprozess darauf vorbereiten können, dass dies kein gewöhnlicher Arbeitsplatz sein würde. In Deutschland hätte ich mich normalerweise auf eine Stelle beworben und hätte mich vor dem Vorstellungsgespräch gewissenhaft mehre Tage darauf vorbereitet. Ich hätte überlegt, was ich anziehen soll, was meine Mimik aussagt, was ich mit meinen Händen machen soll und so weiter.

Dieses Mal, sollte jedoch alles etwas anders laufen. Ich war gerade mitten im Urlaub – in Fort William, Schottland –  nach einer einwöchigen Wanderung auf dem West Highland Way. Also nicht die besten Voraussetzungen für eine umfassende Vorbereitung. Da es alle Beteiligten eilig hatten, das Verfahren abzuschließen, blieb also nur noch das Telefoninterview. Da ich, zum anderen, keine verlässliche Internetverbindung hatte musste dies, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Telefoninterview werden. Also, blieb mir nur noch, ein Lächeln aufzusetzen und darauf zu hoffen, dass es auf der anderen Seite der Leitung ankommt.

So saß ich nun eines schönen freitags im September 2016 auf einem kleinen Hocker, hatte meine Unterlagen vor mir ausgebreitet schaute auf Loch Linnhe und versuchte mich auf das bevorstehende Gespräch zu konzentrieren und nicht daran zu denken, dass ich 24 Stunden vorher noch gedankenverloren auf den Ben Nevis geschaut hatte.

Das Telefon klingelte und holte mich je aus meinen Tagträumen heraus. Zunächst telefonierte ich eine Stunde lang mit den Partnern in England und nach einer fünf minütigen Pause mit den Partnern in Holland. Nach zwei Stunden ging es dann gleich wieder in den Touristenmodus – Bootstour auf Loch Linnhe.

Und was macht ihr so in euern Ferien?

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